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Armut ist  nicht normal.

Seit Jahren wird für uns Studierende vieles immer teurer: Mietpreise, Laptop, Studiengebühren brennen ein Loch in unser Budget. Während Unternehmen Milliarden an (Corona-)Förderungen kassieren, sind wir in der Krise von der Politik alleine gelassen worden. Aber nicht erst seit Corona ist es der Bundesregierung herzlich egal, wie es uns Studierenden geht: Die staatlichen Beihilfen reichen bei weitem nicht aus, um ein Leben zu finanzieren und sind viel zu streng bemessen. Davon kann sich niemand ein Leben finanzieren. Wir sind weiterhin stark davon abhängig, wieviel Geld uns unsere Eltern zuschießen können oder müssen nebenbei arbeiten gehen. Und auch die Perspektive auf das weitere Leben wird immer düsterer: Die Pensionsvorsorge für Studierende, in der Studienjahre als Pensionsjahre gerechnet wurden, wurde vor Jahren abgeschafft. Die Bundesregierung nimmt mutwillig in Kauf, dass wir Studierende arm sind und erklärt das auch noch zur Normalität. 


Wir sagen ganz klar: Es ist nicht normal, jahrelang in dunklen, kleinen Zimmern zu leben. Es ist nicht normal, sich nur Nudeln mit Pesto leisten zu können. Es ist nicht normal, jeden Cent dreimal umdrehen zu müssen. Wir Studierende brauchen finanzielle Absicherung durch höhere Beihilfen, die einfach zugänglich sind und unsere Ausgaben auch tatsächlich abdecken. Wir Studierende haben ein Recht auf ein gutes Leben und damit auch auf genug Geld für Freizeit, Wohnen und auch eine Perspektive auf ein sicheres Leben bis zur Pension.

Wir fordern:

  • Mehr Toleranzsemester, keine Altersgrenzen und eine regelmäßige Inflationsanpassung für die Studienbeihilfe!
  • Beihilfen müssen höher werden!
  • Studienjahre müssen wieder als Pensionsjahre gelten!