VsstÖ Linz

programm für die öh jku 2025

Stimme für gute gratis öffis

 Warum Öffi-Ausbau?

In Zeiten der Klimakrise muss das Öffi-Fahren für Studierende attraktiv und leistbar sein. In Oberösterreich und auch in der Linzer Innenstadt sehen wir das volle Potential noch nicht ausgeschöpft. In der ÖH und bei der Stadtregierung werden wir uns für folgende Punkte einsetzen:

S-Bahn & Schnellbus!

Der Bau der S-Bahn muss stärker forciert werden und nicht nur ein Projekt am Papier sein. Die 30-minütige Fahrt mit der Bim vom Hauptbahnhof zur Uni ist nicht optimal und der Schnellbus mit 18 Minuten Fahrt wird wegen der unregelmäßigen Fahrzeiten kaum in Anspruch genommen. Es braucht eine Durchbindung vom Hauptbahnhof zum Mühlkreisbahnhof, sowie eine Anbindung vom Hbf nach Auhof, welche zukünftig auch nach Pregarten/Gallneukirchen erweitert werden soll!

Klimaticket Fördertopf!

Die JKU ist eine Pendler_innen Uni und muss sich für nachhaltige Mobilität einsetzen. Es soll ein Fördertopf für das Klimaticket eingerichtet werden.  Finanziert werden soll dieser teils aus ÖH-Mitteln, aber hauptsächlich durch Einnahmen aus JKU Parkgebühren – Parken soll hierfür aber keinesfalls teurer werden! Die Anreise zur Uni und der Umstieg auf den öffentlichen Verkehr muss leistbar sein!

Gratis Öffis!

Bereits in den 70er und 80er Jahren gab es die Freifahrt für Studierende. Damit wurde nicht nur der Zugang zur Hochschule massiv erleichtert, sondern ist angesichts der Klimakrise eine Maßnahme für eine grünere Zukunft. Klima und Soziales geht Hand in Hand.  Wir führen Gespräche mit den Verantwortungsträger_innen der Stadt Linz um die Studierendenfreifahrt und den Öffi Ausbau zu Prioritäten zu machen!

Stimme für mehr Studiwohnheimplätze

Wieso mehr Heimplätze?

Viele Studierende möchten gerne in der Nähe der Uni wohnen. Jedoch ist das aufgrund langer Wartelisten in den Heimen oft nicht möglich und die Preise sind noch dazu stetig gestiegen. Dementsprechend ist es an der Zeit, dass die Heimbetreiber und Stadtregierung aktiv werden und mehr Angebot für einen wachsenden Studienstandort schaffen.

Heime ausbauen!

Da die Heime diesbezüglich noch schlafen, treten wir als VSStÖ direkt in Kontakt mit den Heimleitungen sowie Heimvertretungen, um den Vielen, die unter dem Wohnproblem leiden, eine Stimme zu verleihen. Um den Ausbau der Heimplätze voranzutreiben, setzen wir uns bei der Stadtregierung ein, um entsprechende Mittel und Bedingungen zu schaffen. Auf Bundesebene setzt sich der VSStÖ für eine Wiedereinführung der Heimbauförderung ein, um Platzmangel und Mietwucher zu bekämpfen.

Wohnen statt Leerstand!

In der unmittelbarer Nähe des Linzer Hauptbahnhofes steht seit geraumer Zeit das ehemalige IBIS Hotel leer. Statt dieser Verschwendung von möglichem Wohnraum sagen wir: Hier könnten Studierende wohnen. Mit einem gemeinnützigen Wohnverein könnte hier ein Heim, mit guter Anbindung und studierendenfreundlichen Mietpreisen entstehen.

Mietpreise stabil halten!

Fast jede zehnte Wohnung in Linz steht seit mehr als sechs Monaten leer. Das sind 10.000 leere Wohnungen, die ungenutzt bleiben. Mehr als die Hälfte der JKU-Studierenden könnten hier untergebracht werden! Demnach braucht es in Oberösterreich eine Leerstandsabgabe, damit Raum für Menschen da ist statt für Spekulation von Miethaien. Mit mehr Angebot kann auch den steigenden Mietpreisen etwas entgegengesetzt werden. Zudem braucht es einen Mietpreisdeckel!

Stimme für ein soziales & flexibles studium

Mehr Kurse, mehr Chancen!

Zu wenige Lehrveranstaltungen, überfüllte Übungsgruppen, kaum Flexibilität – so kann es nicht weitergehen! Wir fordern: Mehr LVA-Angebote, auch zu Randzeiten und als Blocktermine. Wenn sinnvoll, sollte jede LVA in jedem Semester verfügbar sein! Dafür braucht es eine faire Finanzierung: Das Hochschulbudget muss auf 2,5 % des BIP steigen. Bei unserer Zukunft darf nicht gespart werden!

Prüfungsangebot & Planbarkeit

An unseren Unis ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass bei Prüfungen (die in Form eines einzigen Prüfungsvorganges durchgeführt werden – z.B. Vorlesungen) drei Prüfungstermine pro Semester stattfinden. Außerdem müssen die Studierenden am Anfang des Semesters über Inhalte, Form, Methoden, Termine und Beurteilungskriterien informiert werden! (Universitätsgesetz § 76 (3)) Doch viele Professor_innen ignorieren Teile dieser Regelung! Das schränkt unsere Freiheit ein und macht flexible Studienplanung teilweise fast unmöglich. Wir fordern: Haltet euch an die Regeln! Jede Person soll ihr Studium so gestalten können, wie es zu ihr passt. Mehr Transparenz, mehr Fairness, mehr Selbstbestimmung – für eine Uni, die uns wirklich unterstützt!

Digitalisierung jetzt!

Überfüllte Hörsäle, unflexible Lehrpläne, verpasste Vorlesungen – so kann es nicht weitergehen! Aufgrund des Scheinarguments einer Präsenz-Uni werden arbeitende Studierende oder Studierende mit Betreuungspflichten kategorisch benachteiligt. Auch für neurodivergente oder körperlich beeinträchtigte Studierende ist der Modus Präsenz oft ein Nachteil. Bei Krankheit muss man sich dann trotzdem in die Vorlesung oder Übung schleppen. Wissen muss für alle zugänglich sein. Wir fordern: Alle Vorlesungen müssen aufgezeichnet und auf Moodle abrufbar sein! Mehr Online- und Hybrid-Übungen für ein flexibles und soziales Studium! Krankheit muss immer ein Ausnahmegrund von Anwesenheitspflichten sein! 

Die Technik ist da – nutzt sie endlich! Digitalisierung jetzt, für eine Uni, die im 21. Jahrhundert ankommt!

stimme für eine bessere jku!

Für eine nachhaltige Mensa!

Vegane Ernährung erlebt seit Jahren einen Aufschwung. Es ist daher naheliegend, dass die JKU dieser verstärkten Nachfrage entgegenkommt. Universitäten zeigen sich in vielen Bereichen als kulturelle Wegweiser, warum also nicht in diesem Bereich?  Es ist Zeit, die Mensa zukunftsfit zu machen und zusätzlich auf pflanzenbasierte Ernährung zu setzen.

Pflanzenbasierte Mahlzeiten sind im Schnitt 30 % günstiger als Fleischgerichte. Diese Ersparnis könnte genutzt werden, um die Mensa-Preise zu senken – ohne Mehrkosten für Studierende. Deshalb fordern wir ein erweitertes Angebot an veganen Gerichten. 

Lehrende sensibilisieren

Nach wie vor gibt es Lehrende an der JKU, die unangebrachtes Verhalten in Form von rassistischen, sexistischen oder schlicht unsensiblen Äußerungen an den Tag legen. Eine fortschrittliche Universität braucht Lehrende, die entsprechend geschult sind. Daher fordern wir verpflichtende Fortbildungen für das Lehrpersonal der JKU!

Gratis Menstruationsartikel

In der Vergangenheit haben wir bereits ein Budget für Menstruationsartikel vom Rektorat der JKU erwirken können. Derzeit müssen diese jedoch von einem ÖH-Referat – sprich von Studierenden – gekauft und ausgelegt werden. Wir fordern daher, dass die Menstruationsartikel von Universitätspersonal aufgefüllt und von der JKU ausreichend finanziert werden. Genauso wie es auch mit Toilettenpapier gehandhabt wird.

JKU als Kultur-Campus

Wir fordern eine nachhaltige und kreative Neugestaltung der JKU, um eine inspirierende Lern- und Arbeitsumgebung zu schaffen. Studierende der JKU & Kunstuni, Unipersonal und lokale Künstler_innen sollten aktiv in den Gestaltungsprozess eingebunden werden. Dadurch soll die JKU als Kulturraum mit Wandmalereien, Skulpturen, Gemälden und vielem mehr geöffnet werden. Wir wollen in der ÖH gemeinsam mit der Universitätsleitung ein Konzept ausarbeiten.

Wie kann ich wählen?

Von 13. bis 15. Mai 2025 hast du wieder die Gelegenheit, die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) zu wählen. An den Wahltagen kannst du als JKU Student_in in Keplergebäude beim Wahllokal wählen.

Außerdem kannst du bis zum 6. Mai 2025 ganz einfach eine Wahlkarte bestellen. Aber Achtung: Wenn du dich für die Briefwahl entscheidest, kannst du
deine Studienvertretung nicht wählen!

Die ÖH ist deine gesetzliche Interessenvertretung. Wie du sie wählen kannst, zeigen wir dir hier: