
Die unfaire finanzielle Belastung, die niemand braucht.
Die unfaire finanzielle Belastung, die niemand braucht. Wir sind bei der Breite an alltäglichen und monatlichen Ausgaben in aller Regel finanziellen Schwierigkeiten ausgesetzt: Wohnen,
Für die FPÖ sitzen im neu gewählten Nationalrat mehr Burschenschafter als Frauen*, laut einer Statistik der Nachrichten- und Medienseite www.kontrast.at. Denn prozentual gesehen sind ganze 29,8 % der FPÖ-Abgeordneten Burschenschafter und nur 22,8% hingegen sind Frauen*. Sprich jeder dritte FPÖ-Abgeordnete ist ein Burschenschafter und nur ein Fünftel ihrer Abgeordneten sind Frauen*. Und auch wenn man jetzt beim Lesen dieser Zahlen die Perversität der FPÖ mit harten Fakten feststellen kann, muss man sich dabei fatalerweise ungetrübt vor Augen führen, dass dies überhaupt kein Wunder ist, sondern eigentlich genau so zu erwarten war.
Und wieso es eben kein Wunder oder gar Novum ist, liegt klar auf der Hand. Seit dem 24. Oktober ist Walter Rosenkranz, ein schlagender Burschenschafter, zudem zum Nationalratspräsident gewählt worden. Schaut man sich die Geschichte der Burschenschafter an, waren sie Teil einer studentischen Bewegung in Deutschland, die im 19. Jahrhundert entstand und sich für nationale Einheit und Liberalismus einsetzte. Ihr Frauenbild war stark von traditionellen Geschlechterrollen geprägt. Frauen* wurden Haushalt und Familie zugewiesen, während das öffentliche Leben als Aufgabe der Männer* galt. Während der Zeit des Nationalsozialismus übernahmen viele Burschenschaften eine aktive Rolle in der Ideologie des Regimes, das patriarchale Strukturen und die vermeintliche Überlegenheit der „arischen Rasse“ propagierte. In dieser Zeit wurde das Frauenbild weiter radikalisiert, indem die NS-Ideologie Frauen* vor allem als Mütter und Unterstützerinnen des Volkskörpers betrachtete. Burschenschafter legitimierten und unterstützten diese Vorstellungen, was zu einer Verfestigung ewig gestriger Geschlechterrollen führte und die Rolle der Frauen* in der Gesellschaft stark einschränkte.
Die FPÖ geht Hand in Hand mit diesen Burschenschaften und sie geht ebenso Hand in Hand mit der Identitären Bewegung. Jene Identitäre Bewegung ist eine rechtsextreme Gruppierung, die in Europa und insbesondere im deutschsprachigen Raum aktiv ist. Sie entstand in den frühen 2010er Jahren und propagiert eine ethnonationalistische Agenda, die sich gegen Migration und Multikulturalismus richtet. Ihr Frauenbild ist stark von traditionellen Rollenbildern geprägt. Frauen* werden oft als Bewahrerinnen der „Kultur“ und „Identität“ betrachtet, die vor allem in der Familie und der Erziehung eine zentrale Rolle spielen sollten. Die Bewegung betont die vermeintliche Notwendigkeit, die „weiße“ Identität zu schützen und sieht Frauen* oft in einem passiven Licht, während Männer* als aktive Verteidiger ihrer Gemeinschaften dargestellt werden. Diese Ansichten stehen in starkem Gegensatz zu feministischen Idealen und fördern patriarchale Strukturen, die Frauen* in ihrer gesellschaftlichen Rolle massiv einschränken.
Doch die Radikalisierung der FPÖ hat noch längst nicht ihren Höhepunkt erreicht und ein Herbert Kickl scheut sich selbst vor einer Relativierung der Waffen-SS nicht. Für ihn sei die Waffen-SS nicht kollektiv schuldig zu sprechen. Dieser „Einzelfall“ und eine endlos lange Liste anderer „Einzelfälle“ zeigt, wo die FPÖ ihre Wurzeln hat und wie eng damit ein rückschrittliches Frauenbild verknüpft ist. Dass die FPÖ damit eine große Gefahr für hart erkämpfte Rechte darstellt, muss wohl auch nicht weiter ausgeführt werden.
Also ganz nach dem Motto: „Je weiter zurück unser Frauenbild in die Vergangenheit reist, desto besser.“, macht die FPÖ eine Politik, die für eine sich weiterentwickelnde Gesellschaft tödlich ist. Denn seit jeher sind es feministische Bewegungen, die entscheidend zur Fortschrittlichkeit unserer Gesellschaft beitragen, indem sie Gleichheit und Gerechtigkeit fördern, geschlechtsspezifische Diskriminierung abbauen und das Bewusstsein für die vielfältigen Herausforderungen, mit denen Frauen* konfrontiert sind, schärfen.
Studiert Rechtswissenschaften
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