
Pressekonferenz mit der zukünftigen Regierung (Satire)
Pressekonferenz mit der zukünftigen Regierung Ein Versuch die derzeitige politische Lage mit Humor zu verarbeiten Nachdem Bundesparteiobmann Stocker für Stunden mühsam Budgetlöcher in die Wand
Nachdem Bundesparteiobmann Stocker für Stunden mühsam Budgetlöcher in die Wand gestarrt hatte, rappelt er sich auf und beginnt sein gallertartiges Rückgrat zu lockern – bereit für eine weitere Pressekonferenz.
„Ich weiß was ihr alle denkt“ räumt Stocker wenig später in den Konferenzhallen ein, die Medienvertreter seit Stockers Kniefall vor Kickl mittlerweile als öffentlich einsehbaren BDSM-Dungeon bezeichnen; „Niemand habe damit gerechnet, dass ich meine Meinung diesbezüglich ändere“ – der Bundesparteiobmann blickt in die toten Augen zahlreicher Journalist_innen, die diese Woche bereits zur 10. Pressekonferenz ausgerückt sind, an einem Tisch finden sich eingeritzte Stricherlisten und Hilferufe, der ORF Korrespondent in der mittleren Reihe hat seit Mittwoch aufgehört zu atmen. „Wir müssen nun doch auch über härtere Budgetmaßnahmen im tertiären Bildungssektor nachdenken“, lüstern wandert der Blick Stockers gen Kickl.
Er wischt sich den Speichel mit dem ÖVP-Wahlprogramm vom Mund. „Die FPÖ war so nett, ein wirklich tolles und unumstößliches Programm zur Budgetsanierung der österreichischen Universitäten auszuarbeiten“, garantiert Stocker – die Journalist_innen drücken auf das mittlerweile routinierte Tastenkürzel.
Herbert Kickl greift nach oben um sich das Mikrofon zu richten: „Die Verwissenschaftlichung des tertiären Bildungssektors schreitet in einem bedenklichen Maß voran, wir haben beschlossen, dass wir das den Österreichern nicht mehr länger zumuten können. Klimahysterie, Gender-Wahn und sonstige leninistischen Ideologien dürfen an den Universitäten nicht länger auf dem Rücken der Steuerzahler geduldet werden“.
Wie aus der Luga geschossen bietet der Volkskanzler die Lösung – mit einem unterdrückten Lächeln verkündet er das baldige Aus des Klimatickets, des Genderstudies Lehrstuhls und eine Förderung sämtlicher Wirtschaftsuniversitäten an allen Standorten. Zudem sollen den Studierenden künftig Chatbots bei den Hausaufgaben helfen, die mit der Gesamtheit des Fellner! Live Medienarchivs und Gerald Grosz Reden gefüttert wurden. „Näheres werden Sie in der kommenden Pressekonferenz am Nachmittag erfahren“, verkündet der angehende Volkskanzler, im Hintergrund zu hören – das bestimmte Laden einer Pistole am Tisch der Standard-Redaktion.
Studiert Publizistik– und Kommunikationswissenschaften
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