Warum die ÖH politisch sein muss

 

Die ÖH ist mehr als eine Serviceinstitution – sie ist die zentrale Interessenvertretung aller Studierenden. Diese Rolle ist zwangsläufig politisch, denn die Lebensrealität von Studierenden wird maßgeblich durch politische Entscheidungen geprägt: von Studiengebühren über soziale Absicherung bis hin zur Finanzierung der Universitäten.

Ein Beispiel dafür ist die Leistungsvereinbarung zwischen Universitäten und dem Wissenschaftsministerium. In diesem Rahmen werden zentrale Ziele und finanzielle Mittel für die kommenden Jahre festgelegt. Für die JKU Linz bringt die aktuelle Vereinbarung erfreuliche Neuerungen: eine höhere Finanzierung!

Dennoch bleibt die Unterfinanzierung des Hochschulsektors eine zentrale Herausforderung. Nicht ausreichende Hörsäle, überlastete und zu wenige Lehrende und mangelnde Infrastruktur sind Symptome dieses Problems. Die BundesÖH setzt sich dafür ein, dass Bildung nicht unter Sparzwang leidet, sondern als gesellschaftliches Grundrecht behandelt wird.

Politik bestimmt unseren Studienalltag. Ohne eine politische ÖH gäbe es keine Stimme, die Studierende in diesen Debatten vertritt. Deshalb ist es essenziell, dass die ÖH auch weiterhin aktiv und politisch bleibt – für eine zukunftsfähige und gerechte Universität.

 

Umut Ovat

Vorsitzender VSStÖ Linz

umut.ovat@vsstoe-linz.at

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