Die unfaire finanzielle Belastung, die niemand braucht.

 

Wir sind bei der Breite an alltäglichen und monatlichen Ausgaben in aller Regel finanziellen Schwierigkeiten ausgesetzt: Wohnen, Lebensmittel, Lehrbücher, Öffiticket – und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Bei menstruierenden Personen kommt unter anderem der Erwerb von Hygieneartikeln hinzu: Die Periodenarmut kommt ins Spiel.

Menstruationsprodukte wie Tampons, Binden und Menstruationstassen sind für viele dieser Personengruppe unverzichtbar, aber ihre regelmäßige Anschaffung verursacht erhebliche Kosten, die sich auf das finanzielle Budget auswirken.

Einige Staaten bzw. Regierungen haben bereits weitreichender Maßnahmen gesetzt, um Periodenarmut zu bekämpfen: Beispielsweise ist in der Rechtsordnung Schottlands festgeschrieben, dass Periodenartikel in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Hochschulen und Universitäten kostenlos bereitgestellt werden müssen.

In Österreich gibt es keine einheitlichen bundesweiten Maßnahmen gegen Periodenarmut gibt. Stattdessen findet man ein „Fleckerlteppich“ an unterschiedlichen Projekten, Initiativen und Maßnahmen verschiedener Bundesländer.

Menstruierende Personen suchen es sich nicht aus, zu menstruieren. Es sollte zur Normalität werden, das als natürlich anzusehen und genauso wie Toilettenpapier bereitgestellt wird, auch Hygieneartikel bereitzustellen.

Vorbildliche Universität

In Gesprächen mit dem Rektorat konnten wir erreichen, dass die JKU einen Schritt in die richtige Richtung wagt und kostenlose Menstruationsartikel in Kooperation mit dem ÖH Referat für Frauen, Gender und Gleichbehandlungsfragen in vielen Toiletten zur Verfügung stellt.

Umut Ovat

Vorsitzender VSStÖ Linz

umut.ovat@vsstoe-linz.at

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