Dora Jandl, VSStÖ Vorsitzende,
Sara Velic, VSStÖ Spitzenkandidatin und
Nada Taha Ali Mohamed, ÖH-Vorsitzende

Erfolge des VSStÖ.

Als VSStÖ steht für uns gute Vertretungsarbeit für alle Studiereden an erster Stelle! Besonders das vergangene Jahr galt als Ausnahmezustand auf allen Ebenen, die COVID-19 Krise hat auch uns Studierende denkbar hart getroffen. Es galt, schnell zu handeln und in der Hochschulpolitik die Interessen und Bedürfnisse uns Studierender an die erste Stelle zu schreiben! Deshalb wurden wir auch nie müde, Tag für Tag an Projekten zu arbeiten und Ideen umzusetzen, die das Studieren in Österreich zugänglicher machen.


Wir blicken stolz auf die letzten Jahre zurück, in denen wir auf der ÖH-Bundesvertretung die Hochschulpolitik aktiv mitgestaltet haben. Wir konnten viele Projekte umsetzen, die deinen Studienalltag erleichtern. Dora Jandl und Nada Taha Ali Mohamed waren für den VSStÖ im Vorsitzteam der ÖH, unsere Referent_innen im Referat für Sozialpolitik und im Referat für Ausländische Studierende haben zahlreiche Serviceangebote und große Projekte für Studierende umgesetzt.

Der Corona Härtefonds der ÖH Bundesvertretung war unzweifelhaft das größte Projekt der ÖH der vergangenen Periode, den wir als VSStÖ planen und umsetzen konnte. In einer Zeit, in der die Politik verabsäumt hat, Studierende von Beginn der Corona-Pandemie bis heute zu unterstützen, haben wir mit dem Corona-Härtefonds ein unerlässliches Auffangnetz für Studierende geschaffen. Der Corona-Härtefonds ist ein Fonds, bei dem Studierende, die durch die COVID-19 Pandemie und deren Auswirkungen in eine finanzielle Notlage geraten sind, eine Förderung beantragen können. Die Zahlen sprechen für sich: Beim Corona-Härtefonds I haben wir weit über 2.000 Anträge von Studierenden bearbeitet. Der Corona-Härtefonds II läuft aktuell noch und auch an der Anzahl der Anträge hier sehen wir, wie wichtig dieses Angebot ist.

Außerdem hat das Referat für Sozialpolitik in den vergangenen zwei Jahren in den verschiedenen Bundesländern Vorträge zum Thema Wohnen und Mieter_innenrechten abgehalten.

Als die COVID-19 Pandemie ausbrach, stellte sich für uns alle die Frage, wie es mit den Hochschulen weitergeht und wir Studieren in den kommenden Monaten und Jahren aussehen soll. Um die Fragen der Studierenden zu beantworten und Unterstützung zu leisten, haben wir als ÖH eine Corona-Info Mailbox eingerichtet, die intensiv und laufend von uns betreut wurde.

Wir konnten die bestehenden Broschüren der ÖH zum Thema Internationale Studierende überarbeiten und so eine bessere Übersicht schaffen. Vorher gab es lediglich eine sehr dicke, unübersichtliche Broschüre, die bei Gesetzesänderungen immer gänzlich erneuert werden musste. Jetzt haben wir vier getrennte Broschüren - bei Bedarf werden nur die einzelnen Broschüren erneuert. Diese Broschüren haben wir außerdem in den vergangenen Jahren in mehreren Sprachen, wie etwa Bosnisch, Kroatisch, Serbisch, etc. übersetzt, um sie mehr Studierenden leichter zugänglich zu machen. Eine weitere Broschüre zum Thema Internationale Hochschulen ist aktuell in Planung. Insgesamt konnten wir also in den vergangenen Jahren 17 Broschüren neu auflegen, davon 8 gänzlich neue und 4 erstmals auf BKS übersetzen.

Es ist oft nicht leicht, alle Fristen und Termine der Hochschule im Kopf zu haben. Deswegen haben wir ein Angebot der ÖH neu aufgelegt: den ÖH-Reminder. Du kannst dich kostenlos dazu anmelden und bekommst alle News und Infos zu studienrelevanten Fristen direkt auf dein Handy!


Zum ÖH-Reminder

In den vergangenen Jahren haben wir uns aktiv an den Gesetzesverhandlungen zum neuen Universitätsgesetz und dem Hochschüler_innenschaftsgesetz beteiligt. Hier haben wir uns für die Interessen der Studierenden und Studienvertreter_innen stark gemacht und dafür gekämpft, dass Studieren für alle möglich ist. Hierzu haben wir ein umfassendes Forderungspapier ausgearbeitet und an Bildungsminister Faßmann gerichtet. Dieses Forderungspapier wurde von über 20.000 Studierenden unterschrieben.

In unserer Arbeit verlieren wir eines nicht aus den Augen - das Bildung gebührenfrei und für alle zugänglich sein muss. Für eine gerechte Gesellschaft, braucht es auch gerechte Bildung, weswegen wir Tag für Tag für den freien und offenen Hochschulzugang kämpfen. Auch wenn wir mit der aktuellen Politischen Wetterlage gegen Windmühlen kämpfen. Wir werden nicht müde weiterzukämpfen! Bildung darf nie von den finanziellen Möglichkeiten abhängig sein!